First Responder sind kein Ersatz für den Rettungsdienst, sondern eine kurzfristige Ergänzung im Bedarfsfall bis der Rettungsdienst vor Ort ist...

Um den Rettungsdienst auf der Halbinsel Eiderstedt zu verbessern, hat der Kreis Nordfriesland mehrere Maßnahmen ergriffen. Situationen in denen alle Rettungswagen gleichzeitig unterwegs sind, kommen dadurch nur noch höchst selten vor, so der Leiter des Kreis Rettungsdienstes Christian Wehr.

Die Einsatzgruppe der DLRG St. Peter-Ording beteiligt sich an den Maßnahmen und unterstützt den Kreis Rettungsdienst als sogenannte First Responder bereits seit Juli 2007. Sollten alle Rettungswagen auf Eiderstedt unterwegs sein oder ein Unfall mit mehreren Verletzten vorliegen, so kann die Leitstelle Nord in Harrislee unsere Einsatzgruppe rund um die Uhr alarmieren. Wir fahren dann zum Einsatzort und leiten vor Ort bereits erste Maßnahmen ein um die Wartezeit auf den regulären Rettungswagen zu überbrücken. Hauptsächlich wird für diese Art von Einsätzen unser Krankentransportwagen genutzt.

Über den Einsatz als First Responder hinaus nimmt die DLRG St. Peter-Ording außerdem in der Zeit, in der die Badestellen nicht durch hauptamtliche Schwimmmeister der Tourismus-Zentrale besetzt sind, die Aufgaben der Notfallrettung im Strandbereich bereits seit einigen Jahren wahr. An dieser Stelle ist es uns schon immer besonders wichtig gewesen, nicht nur die Rettung von Personen durchzuführen, sondern diese auch anschließend - bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes - kompetent versorgen zu können.

Die DLRG St. Peter-Ording hat eine Vereinbarung über die Mitwirkung von First-Respondern im Rettungsdienst des Kreises Nordfriesland abgeschlossen.

Unser langfristiges Ziel ist es die Anzahl an kurzfristig-verfügbaren Ärzten in der First Responder-Gruppe zu erhöhen!

Interessent/innen melden sich bitte bei Sigurd Schlensker (Kontaktdaten siehe Vorstandsliste).